Leitbild
Das Wort „Trauerfeier“ ist in Wirklichkeit ein „unmögliches“ Wort. Wie kann man überhaupt Trauer „feiern“? Und ist nicht jede Abdankung im Prinzip gleich? Einfach nur traurig und schwer? Wie will man sie denn noch „anders“ machen?
Gewiss, das Element der Trauer wohnt jeder Abschiedsfeier inne -, und es wäre traurig, wenn es nicht so wäre.
Dennoch bin ich – als erfahrener Seelsorger und Trauerbegleiter – der festen Überzeugung, dass das Positive, Schöne, Erbauliche, ja „Heitere“ aus dem Leben unserer Liebsten – in Form von „Geschichten“, Anekdoten, geflügelten Worten, Sprüchen, positiven Erlebnissen – in der akuten Phase der Trauer zu einer wirksamen Quelle des Trostes werden kann; und auf Dauer wohl auch das Einzige bleiben wird, was uns im Leben wirklich weiterbringt.
Es sind genau solche Momente, nach welchen ich gemeinsam mit Ihnen in einem ersten „Erinnerungsgespräch“ explizit suchen möchte, um sie in der Folge in eine einmalige und unvergessliche Trauerfeier zu verwandeln.
„Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.“
„Was die Raupe
Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt
Schmetterling.“
Laozi (6. Jahrhundert v. Chr.)